Wie läuft eine SEO-Optimierung mit uns ab?

Per Starke mit Laptop an einem Bootssteg

Wenn wir eine Website für die Suche weiterentwickeln, möchte ich zuerst wissen, welche Gespräche daraus entstehen sollen. Braucht ein Betrieb mehr Anfragen aus seiner Region? Soll ein erklärungsbedürftiges Produkt leichter gefunden werden? Oder kommen bereits Menschen auf die Website, finden dort aber die Antwort auf ihre eigentliche Frage noch nicht?

Von diesen Fragen hängt ab, welche Arbeit sinnvoll ist. Manchmal verbessern wir eine bestehende Angebotsseite. Manchmal fehlt ein ausführlicher Ratgeber. Bei einem anderen Unternehmen ordnen wir zuerst die Seitenstruktur oder beseitigen technische Hindernisse.

Wir klären die Ausgangslage, besprechen einen konkreten Plan, recherchieren und schreiben die Inhalte, setzen sie um und prüfen nach der Veröffentlichung, was sich verändert. Hier zeige ich, was in diesen Schritten steckt, welcher Input von dir hilfreich ist und wie sich ein einmaliges Projekt von laufender Betreuung unterscheidet.

Zuerst klären wir, welche Sichtbarkeit deinem Unternehmen hilft

Im ersten Gespräch geht es um dein Angebot und die Menschen, für die es relevant ist. Welche Leistungen möchtest du stärker ausbauen? In welchem Gebiet kannst du sie tatsächlich anbieten? Welche Fragen stellen Interessierte vor einer Buchung oder einem Kauf? Und woran erkennst du eine Anfrage, die wirklich zu deinem Unternehmen passt?

Ein lokaler Fachbetrieb braucht andere Einstiege als ein Anbieter, der ein Produkt in ganz Deutschland verkauft. Eine Person mit einem feuchten Keller sucht möglicherweise Unterstützung vor Ort. Jemand, der ein bestimmtes Material verarbeiten möchte, braucht Informationen zum Untergrund, zur Anwendung und zu den Grenzen des Produkts. Schon daraus ergeben sich unterschiedliche Aufgaben für die Website.

Dann schauen wir auf den Bestand. Wir lesen die vorhandenen Seiten, prüfen ihre Struktur und werten die verfügbaren Daten aus. In der Google Search Console sehen wir beispielsweise, bei welchen Suchanfragen deine Website eingeblendet wird und welche Seiten Klicks erhalten. Wenn eine passende Webanalyse eingerichtet ist, kommen Informationen über Besuche und Kontaktwege hinzu.

Wir halten die Ausgangslage fest, bevor wir grössere Änderungen veröffentlichen. Dazu gehören die betrachteten Zeiträume, wichtige Suchthemen und Seiten sowie die Frage, welche Anfragen heute tatsächlich entstehen. So haben wir später einen Vergleichspunkt, der über einen einzelnen Ranking-Screenshot hinausgeht.

Aus Suchanfragen werden konkrete Themen und Seiten

Die Begriffe, die ein Unternehmen für seine Leistungen verwendet, sind nicht immer dieselben, mit denen Kundinnen und Kunden suchen. Deshalb verbinden wir deinen Input mit der Recherche: Wir betrachten verwandte Formulierungen, Fragen, regionale Zusätze und die Seiten, die für solche Suchen bereits angezeigt werden.

Besonders wichtig ist die Suchintention, also das Anliegen hinter einer Suchanfrage. Möchte jemand erst ein Problem verstehen, zwei Möglichkeiten vergleichen oder direkt einen Anbieter beauftragen? Diese Unterschiede bestimmen, welche Antwort die Website geben sollte.

Bei RentschSitzgut lässt sich das gut zeigen. Eine allgemeine Auswahl an Relaxsesseln erfüllt eine andere Aufgabe als eine Seite für grosse Menschen. Dort werden Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenlänge für die Auswahl wichtig. Wer einen Sessel für die eigenen Eltern sucht, bringt wiederum Fragen zur Bedienung, Beratung und zum Probesitzen mit. Solche Unterschiede helfen uns, die Inhalte sinnvoll voneinander abzugrenzen.

RentschSitzgut unterscheidet auf seiner Website zwischen Relaxsesseln und Sesseln mit Aufstehhilfe.
Die öffentliche Sesselauswahl von RentschSitzgut führt unterschiedliche Bedürfnisse zu passenden Einstiegen. Darauf baut die genauere Themenplanung auf.

Dabei lesen wir die Zahlen genau. Impressionen in der Search Console zeigen, wie oft die eigene Website in Suchergebnissen eingeblendet wurde. Sie bilden weder das gesamte Suchvolumen eines Marktes noch automatisch die Zahl unterschiedlicher Personen ab. Ergänzende Keyword-Werkzeuge liefern Schätzungen, die wir zusammen mit Suchergebnissen und tatsächlichem Angebot einordnen.

Eine kleine, sehr passende Suchanfrage kann für ein Unternehmen interessanter sein als ein häufig gesuchter allgemeiner Begriff. Entscheidend ist, ob wir die Frage gut beantworten und den Menschen danach einen sinnvollen nächsten Schritt anbieten können.

Der Plan erklärt, warum wir welche Seite anfassen

Aus der Analyse entsteht ein Konzept, das du mit uns durchgehen kannst. Darin steht, welche bestehenden Seiten wir verbessern möchten, welche neuen Inhalte fehlen und welche Arbeiten zuerst sinnvoll sind.

Für eine neue Seite klären wir zum Beispiel:

  • Mit welchem Anliegen kommt jemand hierher?
  • Welche Information oder Entscheidungshilfe erhält diese Person?
  • Welche vorhandenen Seiten beantworten bereits einen Teil davon?
  • Welche Belege, Bilder und fachlichen Angaben brauchen wir?
  • Wohin führt der nächste sinnvolle Schritt?

Im Konzept für RentschSitzgut haben wir die geplanten Seiten deshalb jeweils mit ihrem Thema und ihrer Abgrenzung beschrieben. Eine Seite über Fernsehsessel betrachtet eine andere Nutzungssituation als die allgemeine Erklärung einer Aufstehhilfe. Trotzdem können beide auf passende Modelle und dieselbe persönliche Beratung verweisen.

Wir besprechen auch die Reihenfolge. Wenn eine wichtige Seite bereits sichtbar ist, aber ihr Angebot unklar beschreibt, kann eine Überarbeitung zuerst mehr Sinn ergeben als der nächste neue Artikel. Fehlt dagegen eine zentrale Antwort vollständig, planen wir den passenden Inhalt und seinen Platz auf der Website.

Der Umfang richtet sich nach dem Projekt. Ein kompaktes Konzept kann die wesentlichen Entscheidungen auf wenigen Seiten festhalten. Bei mehreren Angeboten und anspruchsvollen fachlichen Fragen brauchen wir mehr Tiefe. Auf dieser Grundlage klären wir auch Aufwand, Zuständigkeiten, Freigaben und Kosten. Du solltest verstehen, wie die vorgeschlagene Arbeit mit deiner Ausgangslage und dem gewünschten Ergebnis zusammenhängt.

Diese Reihenfolge folgt ACP42, unserem Website-Strategie-Framework. In Aim klären wir Ziel, Zielgruppe und die Aufgabe der einzelnen Seiten. In Create entstehen daraus die Inhalte und ihre technische Umsetzung. In Promote bauen wir die Sichtbarkeit weiter aus und werten die Entwicklung aus. Die Erkenntnisse daraus fliessen wieder in die Planung ein. So bleibt auch ein einzelnes SEO-Projekt mit dem Angebot und den Zielen des Unternehmens verbunden.

Die technische Grundlage prüfen wir mit

Bei einer neuen Website gehören eine durchdachte Struktur, passende Metadaten und saubere Technik zur vereinbarten Grundlage. Für ein SEO-Projekt an einer bestehenden Website prüfen wir, was davon bereits funktioniert und wo konkrete Hindernisse liegen.

Wir kontrollieren unter anderem, ob wichtige Seiten erreichbar und für die Suche freigegeben sind, ob alte Adressen sinnvoll weiterleiten und ob die bevorzugten Seitenadressen korrekt ausgezeichnet sind. Diese sogenannten Canonical URLs helfen Suchmaschinen, unterschiedliche Varianten einer Seite einzuordnen. Dazu kommen die mobile Darstellung, Ladezeiten und die Frage, ob wichtige Inhalte auch technisch zugänglich sind.

Besonders aufmerksam schauen wir auf den Weg zur Anfrage. Wir prüfen, ob ein Formular funktioniert, verständliche Rückmeldungen gibt und auf dem Handy gut bedienbar ist. Ein zusätzlicher Besuch hilft wenig, wenn eine technische Hürde genau am Kontaktpunkt steht.

Seitentitel, Beschreibungen und Vorschauen

Wir lesen die Titel und Beschreibungen der relevanten Seiten einzeln. Sie sollen konkret benennen, was die Seite bietet und für wen sie hilfreich ist. Eine allgemeine Bezeichnung wie «Angebote» kann dafür zu wenig erklären.

Titel, Überschrift und Seiteninhalt stimmen wir aufeinander ab. Bei den Beschreibungen formulieren wir eine verständliche Vorschau auf die tatsächliche Antwort. Google entscheidet selbst, welche Texte es für die jeweilige Suche anzeigt, und kann sowohl Titel als auch Beschreibung anders zusammensetzen.

Auch die Vorschau beim Teilen eines Links prüfen wir: Bild, Titel und Beschreibung sollen den richtigen Eindruck vermitteln. Diese Social-Metadaten stimmen wir auf den Inhalt und die Gestaltung der Website ab, damit ein geteilter Link das Angebot verständlich ankündigt.

Strukturierte Daten passend zum tatsächlichen Inhalt

Strukturierte Daten beschreiben Informationen in einer maschinenlesbaren Form. Je nach Website können das Angaben zum Unternehmen, zu Produkten, Angeboten, Artikeln oder zum Seitenpfad sein.

Wir prüfen, welche Auszeichnungen sinnvoll sind, ob sie technisch stimmen und ob sie zum sichtbaren Inhalt passen. Bei einem Produkt gleichen wir beispielsweise Preis, Verfügbarkeit und Angaben zur Variante mit der Produktseite ab. Ändert sich eine dieser Informationen, passen wir die maschinenlesbare Beschreibung ebenfalls an.

Google unterscheidet zwischen korrekten Daten und der tatsächlichen Darstellung zusätzlicher Suchfunktionen. Eine gültige Auszeichnung garantiert kein hervorgehobenes Suchergebnis. Deshalb erklären wir auch, was ein bestandener Test aussagt.

Was ein guter PageSpeed-Test zeigt

PageSpeed Insights für baudoctor.de im Desktop-Modus: Performance 99, Accessibility 100, Best Practices 100 und SEO 100.
BAUDOCTOR im Desktop-Test von PageSpeed Insights am 17. Oktober 2026: 99 Punkte für Performance und jeweils 100 für Barrierefreiheit, Best Practices und die automatisierten SEO-Prüfungen.

Die Recherche und das Schreiben übernehmen wir auf Wunsch vollständig

Das ist für viele unserer Kundinnen und Kunden ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit. Sie kennen ihr Unternehmen und ihre Arbeit, haben aber im Alltag wenig Zeit, ausführliche Websiteartikel zu recherchieren und zu schreiben.

Wir können die Inhalte vollständig übernehmen. Dafür brauchen wir zuerst die Informationen, die nur aus deinem Unternehmen kommen können: Was bietest du tatsächlich an? Wo liegen die Grenzen? Welche Abläufe, Qualifikationen und Erfahrungen dürfen wir beschreiben? Welche Fragen hörst du in Gesprächen immer wieder?

Kurze Antworten in Stichpunkten reichen dafür oft aus. Wenn du selbst schreiben möchtest, planen wir die Themen gemeinsam und unterstützen bei Struktur, Quellen und Überarbeitung. Die Aufteilung vereinbaren wir vorab.

Für MOMMYS GYM haben wir beispielsweise einen kurzen fachlichen Input vorbereitet. Darin ging es darum, die Angebote korrekt voneinander abzugrenzen und wichtige Angaben von den Verantwortlichen bestätigen zu lassen. Die allgemeine Recherche und die Ausformulierung der Inhalte bleiben unsere Aufgabe. So fliesst die tatsächliche Expertise des Unternehmens ein. Die fertigen Artikel verfassen wir.

Der Wissensbereich von MOMMYS GYM mit Ratgebern zu Krafttraining in der Schwangerschaft, Rückbildung und Training mit Baby.
Im Wissensbereich von MOMMYS GYM bekommt jede Lebensphase einen eigenen Beitrag. So lassen sich Fragen ausführlich beantworten und mit den passenden Angeboten verbinden.

Bei der Recherche suchen wir Quellen, die zur Frage passen und möglichst nah an der fachlichen Grundlage liegen. Je nach Thema sind das offizielle Stellen, Fachorganisationen, technische Unterlagen oder Originalstudien. Wir prüfen, welche Aussage eine Quelle tatsächlich stützt und ob sie auf das konkrete Angebot übertragbar ist.

Gerade bei gesundheitsnahen, finanziellen oder sicherheitsrelevanten Themen gehört eine fachliche Freigabe dazu. Wir halten fest, wer die Inhalte schreibt und wer welche Aussagen prüft. Die Veröffentlichung sollte diese tatsächliche Verantwortung korrekt erkennen lassen.

Anschliessend schreiben wir so, dass sich der Text nach deinem Unternehmen anhört. Ein persönlicher Fachbetrieb braucht eine andere Sprache als ein technischer Produktanbieter. Die Seite soll nachvollziehbar helfen und die Aussagen belegen können. Ihre Länge ergibt sich aus den Fragen, die wir dafür beantworten; auch Google nennt keine bevorzugte Wortzahl.

Neue Seiten brauchen einen eigenen Grund

Bevor wir eine weitere Landingpage anlegen, prüfen wir die vorhandenen Inhalte. Vielleicht beantwortet bereits eine Seite dieselbe Frage und braucht eine bessere Erklärung, einen neuen Abschnitt oder einen klareren Titel.

Eine zusätzliche Seite verdient ihren Platz, wenn sie eine eigene Situation sinnvoll behandelt. Das kann eine bestimmte Leistung, eine Anwendung, eine Vergleichsfrage oder ein tatsächlicher regionaler Bedarf sein. Bei mehreren ähnlichen Angeboten schauen wir besonders darauf, was sich für die Entscheidung der Besuchenden wirklich unterscheidet.

Gemeinsame Informationen dürfen dabei wiederkehren, etwa Kontaktdaten, ein grundlegender Ablauf oder dieselbe verantwortliche Person. Bei den entscheidenden Antworten schauen wir auf die jeweilige Frage: Welche Information braucht jemand genau auf dieser Seite? Wir beurteilen diese Eigenständigkeit inhaltlich; eine feste Prozentzahl für «einzigartigen Inhalt» ist dafür kein verlässlicher Massstab.

Woran wir sinnvolle Ortsseiten erkennen

Bei lokalen Seiten prüfen wir zuerst den tatsächlichen Leistungsbezug: Arbeitet der Betrieb in diesem Gebiet? Welche Leistungen kann er dort anbieten? Was hilft jemandem aus diesem Ort, die Leistung einzuschätzen und eine Anfrage vorzubereiten?

Ein problematisches Gegenbeispiel wäre eine Website mit zwanzig fast identischen Seiten, auf denen jeweils nur der Ortsname ausgetauscht wird. Die Seiten sollen möglichst viele Suchanfragen abfangen. Die eigentliche Information finden Besucher erst nach einem weiteren Klick auf derselben allgemeinen Seite. Solche vorgeschalteten Seiten ohne eigenen Nutzen heissen Doorway-Seiten, auf Deutsch etwa Brückenseiten. Google beschreibt sie in seinen Spam-Richtlinien.

Deshalb legen wir für jede geplante Ortsseite fest, welche konkrete Frage sie selbst beantwortet. Wir prüfen, ob der Betrieb dort tatsächlich arbeitet, welche Leistungen verfügbar sind und welche Angaben zum Einzugsgebiet oder Ablauf relevant sind. Wenn passende Projekte aus der Region dokumentiert sind und gezeigt werden dürfen, können sie die Erklärung ergänzen. Wir gestalten den Weg zur Anfrage direkt und verständlich. Wenn sich für mehrere Orte derselbe Inhalt anbietet und eine regionale Übersichtsseite die Frage genauso gut beantwortet, bündeln wir ihn dort.

Wie die Inhalte zusammenfinden

Danach verbinden wir die Inhalte miteinander. Ein Ratgeber beantwortet eine Frage und verweist dort auf eine Angebotsseite, wo die konkrete Leistung relevant wird. Die Angebotsseite kann auf eine vertiefende Erklärung zurückführen. FAQs greifen kurze Fragen auf; ein Glossar erklärt Begriffe, die an mehreren Stellen gebraucht werden.

So kann etwa die Frage nach dem passenden Sessel zu einer Auswahlhilfe, von dort zu geeigneten Modellen und schliesslich zum Probesitzen führen. Jeder Link sollte verständlich ankündigen, was auf der nächsten Seite wartet. Auch Google empfiehlt solche kontextbezogenen internen Verbindungen.

Sichtbarkeit entsteht auch ausserhalb der eigenen Website

Für ein lokales Unternehmen prüfen wir die öffentlich auffindbaren Unternehmensangaben und passende Profile. Name, Kontaktmöglichkeiten, tatsächlicher Standort, Leistungen und Besuchszeiten sollten stimmen. Welche Einträge sinnvoll sind, hängt von der Branche und dem Geschäftsmodell ab.

Ein relevantes Branchenverzeichnis kann Menschen bei der Anbietersuche helfen. Eine regionale Plattform kann den Betrieb dort sichtbar machen, wo Interessierte ohnehin nach Unterstützung suchen. Wir schauen deshalb auf Zielgruppe, Qualität und die Frage, ob der Eintrag korrekt gepflegt werden kann.

Bei Gastartikeln steht eine fachliche Frage im Mittelpunkt, die für die Leserschaft der veröffentlichenden Seite wirklich interessant ist. Ein guter Beitrag bietet eine eigenständige Erklärung und nennt weiterführende Quellen dort, wo sie helfen. Redaktion und Plattform entscheiden über Veröffentlichung und Verlinkung mit.

Ein Link von einer anderen Website zu deiner eigenen heisst Backlink. Er kann passende Menschen auf dein Angebot aufmerksam machen und Suchmaschinen helfen, dein Unternehmen im fachlichen Zusammenhang einzuordnen. Deshalb suchen wir nach Veröffentlichungen, deren Thema und Leserschaft wirklich zu deinem Angebot passen.

Manche Anbieter werben dabei mit «dofollow». Gemeint ist ein Link, der Suchmaschinen grundsätzlich als Empfehlung für die verlinkte Seite dienen kann. Das sagt allein wenig darüber aus, ob die veröffentlichende Website fachlich passt, echte Leser erreicht oder einen hilfreichen Beitrag bietet. Wir prüfen deshalb die Plattform, den konkreten Inhalt und die Stelle, an der der Verweis sinnvoll ist.

Bei bezahlten oder gesponserten Veröffentlichungen wird der Link entsprechend gekennzeichnet. Auch solche Hinweise können Interessierte erreichen. Massenhaft angelegte minderwertige Verzeichniseinträge oder eigens zur Rankingmanipulation produzierte Links vermeiden wir. Wir orientieren uns dabei an Googles Link-Spam-Richtlinien.

Wir unterscheiden im Arbeitsstand deshalb klar zwischen einer angefragten Aufnahme, einem eingereichten Profil und einem tatsächlich öffentlich sichtbaren Eintrag. Erst wenn der Link erreichbar ist und zum richtigen Ziel führt, lässt sich seine Veröffentlichung bestätigen. Auch dann ist eine konkrete Rankingwirkung nicht automatisch belegt.

Du prüfst die Inhalte auf der Website, auf der sie später stehen

Bei grösseren Überarbeitungen setzen wir die Inhalte zunächst auf einer Entwurfswebsite um. Dort kannst du sehen, wie neue Seiten, Bilder, Texte und Kontaktwege zusammenwirken. Der Entwurf bleibt von der Indexierung ausgeschlossen, solange er nicht veröffentlicht werden soll.

Im Feedback klären wir fachliche Details und die Wirkung der Texte: Passt die Erklärung zu eurem Alltag? Wird eine Leistung zu weit gefasst? Klingt ein Satz nach euch? Fehlt eine Frage, die im Gespräch regelmässig auftaucht?

Für die Überarbeitung innerhalb des vereinbarten Umfangs begrenzen wir die Feedbackrunden nicht künstlich. Wir arbeiten weiter, bis die Inhalte und ihre Umsetzung passen. Zusätzliche Leistungen oder eine wesentliche Ausweitung des Projekts besprechen wir separat, damit die Vereinbarung für beide Seiten klar bleibt.

Kleine Änderungen können je nach System auch direkt auf der bestehenden Website vorbereitet werden. Wie wir vorgehen, richtet sich nach Umfang, Risiko und Freigabeweg. Bei einer umfangreichen neuen Seitenstruktur ist ein isolierter Entwurf meist die bessere Grundlage für eine gemeinsame Prüfung.

Vor dem Start kontrollieren wir die betroffenen Seiten und die gemeinsamen Funktionen. Dazu gehören Links, Bilder, Darstellung auf dem Handy, Metadaten, strukturierte Daten und Formulare. Nach der Freigabe veröffentlichen wir die Änderungen und prüfen auch die tatsächlich erreichbare Liveversion.

Neue und geänderte Seiten berücksichtigen wir in der Sitemap. Bei wichtigen Seiten kann zusätzlich eine Prüfung und Crawling-Anfrage in der Search Console sinnvoll sein. Dabei unterscheiden wir die Einreichung von der tatsächlichen Aufnahme in den Index. Google garantiert durch eine Anfrage keine Indexierung.

Nach dem Start schauen wir auf Suchverhalten und Anfragen

Jetzt lässt sich beobachten, für welche Fragen die neuen oder überarbeiteten Seiten erscheinen. Wir prüfen, ob wichtige Inhalte aufgenommen wurden, welche Suchanfragen dazukommen und welche Seiten Klicks erhalten. Bei aussagekräftigen Vergleichen verwenden wir gleich lange Zeiträume mit denselben Filtern und berücksichtigen mögliche saisonale Veränderungen.

Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position beantworten unterschiedliche Fragen. Eine Seite kann mehr Impressionen bekommen, weil sie für zusätzliche Themen auftaucht. Eine veränderte durchschnittliche Position kann auch damit zusammenhängen, dass sich die Mischung der Suchanfragen verändert. Die Auswertung nach Fragen und Seiten hilft, solche Entwicklungen genauer einzuordnen.

Für dein Unternehmen zählt ausserdem, was aus den Besuchen wird. Soweit die vereinbarte Messung und die verfügbaren Daten es zulassen, betrachten wir Kontaktwege und erfolgreiche Anfragen. Ein Klick auf eine Telefonnummer ist noch kein geführtes Gespräch. Bei einer abgesendeten Anfrage schauen wir auch darauf, ob sie fachlich und geschäftlich zum Unternehmen passt.

Deine Rückmeldung gehört deshalb zur Auswertung: Kommen die richtigen Fragen? Verstehen Interessierte das Angebot besser? Fragen sie wiederholt nach etwas, das die Website noch unklar erklärt? Daraus kann die nächste sinnvolle Überarbeitung entstehen.

Google, KI-Antworten und die Grenzen der Messung

Wir berücksichtigen auch, wie Angebote in KI-gestützten Suchsystemen auffindbar sind. Klare Inhalte, nachvollziehbare Quellen, zugängliche Seiten und eindeutige Unternehmensangaben bleiben dafür eine wichtige Grundlage. Für seine eigenen KI-Suchfunktionen beschreibt Google dieselben grundlegenden SEO-Anforderungen; eine besondere Zusatzdatei oder ein spezielles KI-Schema wird dafür nicht verlangt.

Die Auswertung hängt vom jeweiligen System ab. Google beschreibt inzwischen einen Bericht zu Impressionen in generativen Suchfunktionen, darunter AI Overviews und AI Mode. Bei einer kleinen Website kann die Datengrundlage dafür noch fehlen. Bing stellt mit AI Performance Informationen über Quellenverweise in seinen unterstützten KI-Angeboten bereit.

Zusätzlich können erkennbare Verweise aus KI-Diensten in der Webanalyse und dokumentierte Prüfungen relevanter Fragen helfen. Dabei halten wir fest, welches System wir wann mit welcher Frage betrachtet haben. Antworten können sich verändern; die Prüfung ist eine Stichprobe.

Wir lesen diese Daten entsprechend ihrer Bedeutung: Eine Einblendung, ein Quellenverweis, ein Besuch und eine qualifizierte Anfrage sind verschiedene Ereignisse. Kein einzelner Bericht bildet die gesamte Sichtbarkeit über alle KI-Dienste vollständig ab.

Einmaliges Projekt und laufende Betreuung bekommen einen passenden Umfang

Eine einmalige SEO-Optimierung kann sinnvoll sein, wenn ein klarer Ausbau ansteht: beispielsweise neue Angebotsseiten, eine überarbeitete Struktur, bessere Inhalte oder ein konkreter technischer Verbesserungsbedarf.

Wir vereinbaren dafür die Arbeiten und die Nachbetrachtung. Mögliche Prüfpunkte liegen nach vier und acht Wochen sowie nach ungefähr drei Monaten. Was wir jeweils ansehen und welche Nachbesserungen dazugehören, halten wir im Projektumfang fest. Diese Termine geben der Zusammenarbeit Struktur; sie sind keine festen Fristen für bestimmte Suchpositionen.

Bei einmaligen Projekten wie für RentschSitzgut und MOMMYS GYM halten wir diesen Ausbau in einem Seiten- und Themenplan fest. Darin stehen die bestehenden Seiten, die wir überarbeiten, die neuen Angebotsseiten und die ergänzenden Ratgeber. Im RentschSitzgut-Projekt haben wir im weiteren Verlauf zusätzliche Blogthemen aufgenommen. Solche Erweiterungen stimmen wir gemeinsam ab, wenn sich aus der Recherche oder den Rückmeldungen weitere sinnvolle Fragen ergeben.

Bei laufenden Betreuungen wie für BAUDOKTOR Nord und BAUDOCTOR werten wir regelmässig die Suchanfragen und Seiten aus und planen daraus das nächste Arbeitspaket. Wir vertiefen vorhandene Inhalte, entwickeln weitere Angebotsseiten oder Ratgeber, verbessern interne Verbindungen und kümmern uns um passende externe Erwähnungen. Welche dieser Arbeiten zuerst kommt, entscheiden wir anhand der aktuellen Daten und des vereinbarten Umfangs.

Bei einem lokalen Sanierungsbetrieb kann daraus beispielsweise eine genauere Erklärung einer bestimmten Leistung oder ihres Einsatzgebiets entstehen. Bei einem Produktanbieter kann eine häufige Frage zur Anwendung einen neuen Ratgeber oder eine Ergänzung der Produktseite begründen. Wir prüfen jeweils, welche Antwort bereits vorhanden ist und was wir konkret verbessern können, damit die nächsten Interessierten leichter weiterkommen.

Rhythmus und Kapazität legen wir gemeinsam fest. Je nach Paket kann das eine Bearbeitung alle zwei oder drei Wochen oder ein monatliches Arbeitspaket sein. Die laufende SEO-Betreuung gibt uns den Rahmen, aus den beobachteten Fragen und Ergebnissen die nächsten Prioritäten abzuleiten. Eine einmalige Optimierung kann dagegen mit den vereinbarten Prüfungen abgeschlossen werden.

Was du am Ende nachvollziehen können solltest

Du solltest wissen, weshalb wir eine Seite verbessert haben, welches Anliegen ein neuer Beitrag beantwortet und wo ein zusätzlicher Eintrag dein Unternehmen auffindbar macht. Ebenso wichtig ist, dass wir benennen können, was bereits veröffentlicht ist, was noch auf Freigabe wartet und welche Wirkung sich mit den vorhandenen Daten tatsächlich beurteilen lässt.

Für mich ist das der Massstab einer guten SEO-Zusammenarbeit: Wir können die nächste Entscheidung erklären. Die Keyword-Recherche und das Schreiben übernehmen wir gerne für dich. Dein Wissen über dein Unternehmen fliesst an den Stellen ein, an denen es gebraucht wird, und du siehst die vollständige Umsetzung, bevor wir sie freigeben.