Glossar: Begriffe rund um deine Website

Von SEO bis KI-Suche, von Corporate Design bis Peak-End-Regel: kurz erklärt, ohne Fachchinesisch, mit dem Weg zur Vertiefung. Ganze Fragen beantworten die häufigen Fragen.

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Webdesign-Grundlagen

Responsive Design

Eine Website, die sich jeder Bildschirmgrösse anpasst: Handy, Tablet, Desktop. Das ist kein Extra mehr, sondern Pflicht, weil die meisten Besucher mobil kommen und Google mobil bewertet. Entscheidend ist nicht nur, dass alles hineinpasst, sondern dass die Seite auf jedem Gerät führt: lesbare Texte, erreichbare Buttons, keine verschobenen Elemente. Bei uns wird jede Website auf realen Geräten geprüft, bevor sie live geht.

Landingpage

Eine einzelne Seite mit genau einem Ziel: Besucher aus einer bestimmten Quelle, etwa einer Anzeige oder einer Google-Suche, zu einer Handlung führen. Anders als eine Startseite muss sie nicht alles zeigen, sondern das Richtige: Problem, Lösung, Beweis, nächster Schritt. Wann sich eine eigene Landingpage lohnt, erklären wir beim Landingpage erstellen lassen.

One-Pager

Eine komplette Website auf einer einzigen, scrollbaren Seite. Stark für klare Angebote und Starts mit Fokus: Alles Wichtige steht untereinander, nichts verzettelt sich. Die Grenze: Wer bei Google mit mehreren Themen gefunden werden will, braucht mehrere Seiten. Ob ein One-Pager reicht, hängt vom Ziel ab, nicht vom Budget. Der Einstieg dafür ist die kompakte Homepage.

Above the Fold

Der Bereich einer Website, der ohne Scrollen sichtbar ist. Hier entscheidet sich in Sekunden, ob jemand bleibt: Wird klar, worum es geht, für wen es ist und was der nächste Schritt wäre? Der Begriff stammt aus dem Zeitungsdruck, gemeint war die obere Hälfte der gefalteten Titelseite. Wie man diese Sekunden gewinnt, zeigt unser Einblick zur Startseiten-Strategie.

Call-to-Action (CTA)

Die Aufforderung zur Handlung: ein Button, ein Link, ein Formular. Gute CTAs führen, statt zu betteln: Sie sagen konkret, was passiert («Projekt anfragen», «Website-Check starten»), stehen dort, wo die Entscheidung fällt, und versprechen nichts, was danach nicht eingelöst wird. Warum Buttons führen müssen, zeigt die CTA-Strategie.

Conversion

Der Moment, in dem aus einem Besucher ein Interessent wird: eine Anfrage, ein Anruf, eine Bestellung. Die Conversion-Rate misst, wie viele Besucher diesen Schritt gehen. Eine schöne Website ohne Conversions ist Dekoration. Wie der Weg vom ersten Eindruck zur Anfrage aussieht, beschreibt der Conversion-Flow.

Usability

Wie leicht Besucher auf deiner Website finden, verstehen und erledigen, was sie wollen. Schlechte Usability bemerkt man selten bewusst, sie äussert sich als diffuses «irgendwie anstrengend», und der Besucher ist weg. Gute Usability ist unsichtbar: kurze Wege, klare Sprache, keine Überraschungen. Die wissenschaftliche Grundlage dazu liefert unter anderem der Aesthetic-Usability-Effekt.

Barrierefreiheit (Accessibility)

Eine Website, die auch mit Screenreader, Tastatur oder eingeschränktem Sehvermögen funktioniert: ausreichende Kontraste, beschriftete Bilder, bedienbare Formulare, klare Struktur. Das hilft nicht nur Menschen mit Einschränkungen, sondern allen, und Suchmaschinen lesen Websites ähnlich wie Screenreader. Barrierefreiheit ist bei uns Teil des Qualitätsstandards, nicht ein Aufpreis.

Wireframe

Der Bauplan einer Seite vor dem Design: grobe Blöcke statt Farben, Struktur statt Stil. Ein Wireframe klärt, was wo steht und warum, bevor über Gestaltung diskutiert wird. So wird über Wirkung entschieden statt über Geschmack. In unserer Website-Strategie entsteht diese Struktur in der Aim-Phase, bevor die erste Designentscheidung fällt.

CMS & Technik

CMS (Content-Management-System)

Software, mit der du Website-Inhalte ohne Programmierkenntnisse pflegst: Texte ändern, Bilder tauschen, Beiträge veröffentlichen. Ein CMS lohnt sich, wenn du wirklich regelmässig selbst pflegst, sonst bezahlst du Komplexität, die niemand nutzt. Die ehrliche Entscheidungshilfe steht in den häufigen Fragen, die Basis dafür beim Website erstellen lassen. Welches System wann passt, vergleicht der Einblick WordPress, Baukasten oder Custom Code.

WordPress

Das meistgenutzte CMS der Welt, was es weder zur besten noch zur falschen Wahl macht. Stark, wenn ein Team es kennt oder bestimmte Erweiterungen gebraucht werden. Schwach, wenn es als Standardantwort eingesetzt wird: Viele WordPress-Websites sind langsamer, wartungsintensiver und angreifbarer als nötig. Wann es passt und wann nicht, klärt die WordPress-Website-Seite.

Webflow

Ein visueller Website-Baukasten für Profis: Er erzeugt sauberen Code, gibt aber mehr gestalterische Freiheit und bessere Performance als klassische Baukästen wie Wix. Stark für designgetriebene Marketing-Websites mit überschaubarer Pflege. Grenzen zeigen sich bei komplexer Logik, sehr grossen Seiten oder wenn Plattform-Unabhängigkeit zählt. Wir arbeiten damit, wenn es zum Projekt passt, und sagen ehrlich, wann Custom Code die bessere Basis ist. Wie sich Webflow zu anderen Systemen verhält, zeigt der Einblick WordPress, Baukasten oder Custom Code.

Framer

Ein Werkzeug, mit dem sich gestalterisch anspruchsvolle Websites schnell umsetzen lassen, ursprünglich aus dem Design-Prototyping entstanden. Gut für Auftritte, bei denen Optik und Tempo im Vordergrund stehen und die Struktur überschaubar bleibt. Für umfangreiche Inhalte, Shops oder Sonderlogik greifen wir zu anderen Systemen. Wie immer entscheidet der Anwendungsfall, nicht der Trend.

Shopify

Das meistgenutzte Shop-System und für die meisten Online-Shops die verlässliche Standardwahl: schnell startklar, ausgereift, mit grossem Ökosystem für Zahlung, Versand und Marketing. Für sehr grosse oder sehr spezielle Shops kann stattdessen Magento passen. Welches System zu deinem Vorhaben passt, klären wir gemeinsam beim Online-Shop erstellen.

Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)

Website-Systeme zum Selbstbauen: schnell online, monatliche Miete, begrenzte Möglichkeiten. Für den allerersten Auftritt legitim. Die Grenzen kommen verlässlich: austauschbares Design, mässige Ladezeiten, wenig Spielraum bei Sichtbarkeit und KI-Suche. Wenn die Website Anfragen bringen soll, lohnt sich der Wechsel auf ein eigenes Fundament, wie er beim Website Relaunch abläuft. Der ehrliche Vergleich der Systeme steht im Einblick WordPress, Baukasten oder Custom Code.

Hosting

Der Ort, an dem deine Website liegt: ein Server, der sie rund um die Uhr ausliefert. Gutes Hosting bemerkst du nicht, schlechtes schon: langsame Ladezeiten, Ausfälle, Sicherheitslücken. Zum Hosting gehören auch Backups und Updates. Bei unseren Projekten ist das Hosting-Setup Teil der Übergabe: sauber eingerichtet, dokumentiert und ohne versteckte Abhängigkeiten.

Domain

Deine Adresse im Netz, zum Beispiel kroener-starke.ch. Die Domain gehört dir, nicht deiner Agentur und nicht deinem Baukasten-Anbieter, und sie zieht bei einem Website-Wechsel mit um, inklusive E-Mail-Adressen. Wichtig bei jedem Wechsel: Die Domain-Historie trägt deine Sichtbarkeit. Deshalb wird sie beim Relaunch geschützt statt neu gestartet.

SSL / HTTPS

Die verschlüsselte Verbindung zwischen Besucher und Website, erkennbar am Schloss-Symbol im Browser. Ohne HTTPS warnen Browser sichtbar vor deiner Seite, und Google stuft sie ab. Heute Standard und bei jedem seriösen Setup inklusive. Wenn eine Website 2026 noch ohne Schloss läuft, ist das ein verlässliches Zeichen, dass auch der Rest nicht gepflegt wird.

Core Web Vitals

Googles Messwerte für die gefühlte Qualität einer Seite: Wie schnell erscheint der Hauptinhalt, wie schnell reagiert die Seite, wie stabil bleibt das Layout beim Laden. Sie fliessen ins Ranking ein und, wichtiger, sie entscheiden mit, ob Besucher bleiben. Gute Werte entstehen durch schlanken Code und optimierte Bilder, nicht durch Tricks. Für bestehende Seiten gibt es die Performance-Optimierung.

Custom Code

Eine Website, die direkt für dein Ziel programmiert wird, statt aus fertigen Vorlagen und Plugins zusammengesetzt: schneller, sicherer, unverwechselbar und ohne Plattform-Miete. Der Aufwand am Anfang ist höher, das Ergebnis dafür genau auf dein Unternehmen zugeschnitten. Das ist unser bevorzugter Weg, von der kompletten Website bis zur einzelnen Landingpage.

Static Site

Eine Website, deren Seiten fertig vorbereitet ausgeliefert werden, statt bei jedem Aufruf neu aus einer Datenbank zusammengebaut zu werden. Das Ergebnis lädt praktisch sofort und bietet Angreifern kaum Angriffsfläche, weil im Hintergrund keine permanent laufende Software steht. Static Sites lassen sich als Custom Code umsetzen und sind oft die Basis besonders schneller, wartungsarmer Auftritte.

SEO

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Alles, was dafür sorgt, dass deine Website gefunden wird, wenn Menschen nach deinem Angebot suchen: Struktur, Inhalte, Technik, Verlinkung und Vertrauen. Gutes SEO beginnt beim Bau der Website, nicht danach, und es hat mehr mit klaren Antworten auf echte Fragen zu tun als mit Tricks. Wie das konkret aussieht, zeigt die SEO-Website-Struktur.

Keyword

Der Suchbegriff, den jemand bei Google eintippt, etwa «Zahnarzt Luzern» oder «Elektriker Notdienst Köln». Keywords sind keine Zauberwörter zum Einstreuen, sondern Hinweise auf echte Anliegen. Eine Seite gewinnt, wenn sie das Anliegen hinter dem Begriff besser beantwortet als alle anderen, nicht, wenn sie den Begriff am häufigsten wiederholt.

Suchintention

Das, was jemand mit einer Suche wirklich erreichen will: sich informieren, vergleichen oder beauftragen. «Sushi in der Nähe» und «bestes Sushi-Rezept» enthalten beide das Wort Sushi, meinen aber völlig verschiedene Situationen: einmal einen hungrigen Gast auf dem Heimweg, einmal jemanden am eigenen Herd. Seiten, die an der Intention vorbeischreiben, ranken nicht, egal wie gut der Text ist. Deshalb steht die Intention bei jeder Seite am Anfang, nicht das Keyword.

Meta Title & Description

Titel und Kurzbeschreibung, die in den Google-Ergebnissen erscheinen: dein Schaufenster in der Suche. Der Title entscheidet mit über das Ranking, beide zusammen entscheiden über den Klick. Gute Snippets versprechen konkret, was die Seite hält, in der Sprache der Suchenden. Schlechte verschenken Klicks an Wettbewerber, selbst bei gleicher Position.

SERP & Snippet

SERP ist die Suchergebnisseite (Search Engine Results Page), das Snippet dein Eintrag darauf: Titel, Beschreibung, URL, manchmal Zusatzinfos. Die SERP zeigt auch, was Google bei einer Suche für relevant hält: Karten, Fragen, KI-Antworten oder klassische Ergebnisse. Wer die SERP seiner wichtigsten Suchbegriffe nie angesehen hat, optimiert blind.

Backlink

Ein Link von einer fremden Website auf deine. Für Google ist jeder ehrliche Backlink eine Empfehlung: Je vertrauenswürdiger die verweisende Seite, desto mehr zählt sie. Backlinks entstehen nachhaltig durch Inhalte und Arbeit, die es wert sind, verlinkt zu werden, nicht durch gekaufte Listen. Sie sind neben Inhalt und Technik der dritte grosse Ranking-Faktor.

Interne Verlinkung

Links innerhalb deiner eigenen Website. Sie führen Besucher zum nächsten sinnvollen Schritt und zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören und welche wichtig sind. Eine gute interne Verlinkung ist wie ein gut beschildertes Gebäude: Niemand fragt sich, wo es weitergeht. Sie ist einer der am meisten unterschätzten SEO-Hebel, komplett in deiner Hand.

Indexierung

Die Aufnahme einer Seite in Googles Datenbank. Nur indexierte Seiten können ranken. Google indexiert längst nicht mehr alles: Dünne, doppelte oder austauschbare Seiten bleiben draussen («Gecrawlt, aber nicht indexiert»). Deshalb gilt: lieber weniger Seiten mit Substanz als viele ohne. Den Status zeigt die Google Search Console.

Canonical

Ein technischer Hinweis, der Google sagt, welche Version einer Seite die massgebliche ist, wenn Inhalte unter mehreren Adressen erreichbar sind. Ohne saubere Canonicals konkurrieren Seiten gegen sich selbst und verwässern ihr Ranking. Ein Detail, das niemand sieht, bis es fehlt: typischer Bestandteil der technischen SEO-Struktur.

Duplicate Content

Gleiche oder fast gleiche Inhalte unter mehreren Adressen, auf der eigenen Website oder kopiert von fremden. Google straft Kopien selten aktiv ab, es ignoriert sie einfach: Von zehn fast identischen Standortseiten rankt im Zweifel keine. Die Antwort ist nicht Umformulieren, sondern echte Substanz pro Seite, jede mit eigenem Grund zu existieren.

Lokale SEO

Sichtbarkeit für Suchen mit Ortsbezug: «Webdesign Bern», «Zahnarzt Köln», inklusive Google Maps und dem lokalen Kartenpaket. Die drei Bausteine: ein gepflegtes Google Business Profile, Standortseiten mit echtem lokalem Inhalt und einheitliche Unternehmensdaten überall im Netz. Für Unternehmen mit regionalen Kunden meist der schnellste Hebel, oft schneller als jede andere SEO-Massnahme.

Google Business Profile

Dein Unternehmenseintrag bei Google: erscheint in Maps und im Kartenbereich der Suche, mit Bewertungen, Öffnungszeiten und Kontakt. Für lokale Suchen entscheidet dieses Profil gemeinsam mit der Website, deshalb gehören beide zusammen gepflegt: gleiche Daten, echte Bewertungen, aktuelle Beiträge. Unser Profil zeigt, wie das aussieht.

KI-Suche & GEO

GEO (Generative Engine Optimization)

Die Optimierung deiner Website für KI-Systeme, die Antworten generieren statt Links zu listen: ChatGPT, Perplexity, Googles KI-Übersichten. Ziel ist, als Quelle zitiert zu werden, wenn die KI über dein Thema spricht. Das gelingt mit klarer Struktur, zitierfähigen Aussagen und nachvollziehbaren Fakten. GEO ersetzt SEO nicht, es baut darauf auf. Als Leistung heisst das bei uns LLM SEO. Wie GEO in der Praxis funktioniert, zeigt der Einblick Sichtbar in ChatGPT und KI-Suche.

LLM (Large Language Model)

Das Sprachmodell hinter KI-Systemen wie ChatGPT, Claude oder Gemini: trainiert auf riesigen Textmengen, beantwortet es Fragen in natürlicher Sprache. Für deine Website relevant, weil LLMs zunehmend mitentscheiden, welche Anbieter empfohlen werden, auf Basis dessen, was sie über dich lesen und verstehen können. Maschinenlesbarkeit wird damit zur Marketingfrage.

KI-Suche & AI Overviews

Suchergebnisse, die als fertige Antwort erscheinen statt als Linkliste: Googles KI-Übersichten, ChatGPT Search, Perplexity. Die Antwort nennt Quellen, und dort zitiert zu werden ist die neue Form von Position 1. Wer nur auf klassische Rankings optimiert, wird in diesen Antworten unsichtbar. Die Grundlagen dafür stecken in GEO und LLM SEO. Mehr dazu im Einblick Sichtbar in ChatGPT und KI-Suche.

llms.txt

Eine Textdatei im Hauptverzeichnis einer Website, die KI-Systemen einen kuratierten Überblick gibt: wer hier schreibt, was wichtig ist, wo die relevanten Seiten liegen. Ein junger, freiwilliger Standard: Google sagt, es braucht ihn nicht, andere Systeme lesen ihn durchaus. Kostet wenig, schadet nie. Diese Website führt selbst eine, als Teil unserer LLM-SEO-Praxis. Was llms.txt heute wirklich bringt, ordnet der Einblick Sichtbar in ChatGPT und KI-Suche ein.

AEO (Answer Engine Optimization)

Inhalte so aufbereiten, dass sie als direkte Antwort taugen: präzise Fragen, vollständige, für sich stehende Antworten, klare Struktur. AEO überschneidet sich stark mit GEO, betont aber das Format: Wer Antworten liefert, die man wörtlich zitieren kann, gewinnt in KI-Suche und Featured Snippets. Unsere FAQ-Seite ist genau nach diesem Prinzip gebaut. Wie du Inhalte zitierfähig machst, zeigt der Einblick Sichtbar in ChatGPT und KI-Suche.

Strukturierte Daten (Schema.org)

Unsichtbare Zusatzinformationen im Code, die Suchmaschinen und KI-Systemen sagen, was auf der Seite steht: Das ist ein Unternehmen, das eine Dienstleistung, das eine Frage samt Antwort. Maschinen raten dann nicht mehr, sie wissen. Sauber gepflegte strukturierte Daten sind Grundausstattung jeder Website, die in Suche und KI-Antworten ernst genommen werden will.

Branding & Design

Branding

Die Strategie hinter deiner Marke: wofür du stehst, wie du sprichst, woran man dich erkennt und warum man dir vertraut. Branding ist nicht das Logo, das Logo ist ein Ergebnis davon. Gutes Branding macht dich unverwechselbar, bevor überhaupt jemand dein Angebot liest. Wie wir das aufbauen, zeigt die Branding Agentur, warum es auf Websites wirkt, der Einblick zu Branding und Wiedererkennung.

Corporate Design

Die sichtbare Übersetzung deiner Marke: Logo, Farben, Typografie, Bildsprache und die Regeln, wie alles zusammen eingesetzt wird. Ein gutes Corporate Design funktioniert auf jedem Kanal, von der Website bis zur Fahrzeugbeschriftung, und es ist dokumentiert, damit jeder damit arbeiten kann. Was dazugehört, zeigt unsere Corporate-Design-Leistung.

Markenentwicklung

Der Weg von der Positionierung bis zum fertigen Auftritt: Wer bist du, wen willst du gewinnen, wie sprichst und aussiehst du, und wie wird das auf Website, Profilen und Unterlagen sichtbar. Markenentwicklung ist ein Prozess mit Reihenfolge, nicht eine Sammlung von Designentscheidungen. Den Ablauf beschreibt die Markenentwicklung.

Rebranding

Die grundlegende Neuausrichtung einer Marke: neue Positionierung, oft neues Design, manchmal neuer Name. Sinnvoll, wenn das Unternehmen seinem Auftritt entwachsen ist oder sich die Ausrichtung wirklich geändert hat. Nicht zu verwechseln mit einem Brand Refresh, bei dem der Kern bleibt und nur der Auftritt geschärft wird. Beides ordnet die Rebranding-Agentur-Seite ein.

Positionierung

Die Antwort auf die Frage: Warum du und nicht ein anderer? Eine klare Positionierung benennt, für wen du arbeitest, welches Problem du besser löst als andere und worauf du bewusst verzichtest. Sie ist das Fundament jeder Marke und jeder Website: Ohne sie wird Design beliebig und Text austauschbar. In unserer Website-Strategie steht sie deshalb ganz am Anfang.

Farbpsychologie

Die Wirkung von Farben auf Wahrnehmung und Entscheidungen: Farben lenken Aufmerksamkeit, transportieren Temperatur und Tonalität und machen Marken wiedererkennbar. Auf Websites gilt: Farbe muss führen, nicht dekorieren, eine Akzentfarbe für das Wichtige wirkt mehr als zehn kräftige. Die Grundlagen mit Beispielen zeigt der Einblick zur Farbpsychologie im Webdesign.

Psychologie-Prinzipien

Cognitive Fluency

Was leicht zu verarbeiten ist, wirkt vertrauenswürdiger und wird eher gewählt. Unser Gehirn verwechselt Leichtigkeit mit Wahrheit: klare Sprache, ruhige Layouts und vertraute Muster fühlen sich richtiger an als komplexe. Für Websites heisst das: Einfachheit ist kein Stilmittel, sondern ein Vertrauensfaktor. Wie du das auf Websites nutzt, zeigt der KSWD-Einblick, die Forschung dazu steht in der PSWD Science Library.

Choice Overload

Zu viele Optionen lähmen: Wer vor zu vielen Wahlmöglichkeiten steht, entscheidet sich oft gar nicht. Auf Websites zeigt sich das bei überladenen Menüs, sechs gleichwertigen Buttons und Angebotslisten ohne Empfehlung. Die Lösung ist Führung: weniger, klarere Optionen und ein deutlicher nächster Schritt. Konkrete Beispiele findest du im KSWD-Einblick, die Studienlage fasst die PSWD Science Library zusammen.

Social Proof

Menschen orientieren sich am Verhalten anderer, besonders bei Unsicherheit: Bewertungen, Kundenlogos, Referenzen und Zahlen («70+ Projekte») senken das gefühlte Risiko einer Entscheidung. Wichtig ist Echtheit: erfundene oder austauschbare Beweise wirken schlimmer als keine. Wie sich das auf einer Website umsetzen lässt, liest du im KSWD-Einblick, die wissenschaftliche Basis in der PSWD Science Library.

Von-Restorff-Effekt

Was heraussticht, wird erinnert: Unter zehn ähnlichen Dingen bleibt das eine andersartige im Gedächtnis. Für Websites bedeutet das: Ein Auftritt, der aussieht wie alle anderen der Branche, wird mit ihnen verwechselt und vergessen. Gezielte Eigenständigkeit ist deshalb Strategie, nicht Mut. Für die Praxis siehe den KSWD-Einblick, für die Studien die PSWD Science Library.

Framing

Dieselbe Information wirkt je nach Rahmen völlig anders: «90 Prozent zufriedene Kunden» überzeugt, «10 Prozent unzufrieden» schreckt ab, obwohl beides dasselbe sagt. Auf Websites entscheidet Framing, ob Leistungen als Kosten oder als Investition gelesen werden. Anwendungsbeispiele stehen im KSWD-Einblick, die Forschung dahinter in der PSWD Science Library.

Loss Aversion

Verluste wiegen psychologisch etwa doppelt so schwer wie gleich grosse Gewinne. Deshalb überzeugt «Du verlierst jeden Monat Anfragen an Wettbewerber» stärker als «Du könntest mehr Anfragen gewinnen». Seriös eingesetzt heisst das: reale Risiken benennen, ohne Angst zu inszenieren. Wie wir das seriös einsetzen, zeigt der KSWD-Einblick; die Originalforschung sammelt die PSWD Science Library.

Aesthetic-Usability-Effekt

Schöne Dinge wirken benutzbarer, auch wenn sie es objektiv nicht sind: Besucher verzeihen gut gestalteten Websites kleine Schwächen und trauen ihnen mehr Kompetenz zu. Design ist damit kein Schmuck, sondern beeinflusst direkt, wie funktional und glaubwürdig dein Angebot wahrgenommen wird. Was das fürs Design heisst, steht im KSWD-Einblick, die Belege in der PSWD Science Library.

Information Scent

Besucher folgen der «Fährte» von Hinweisen: Links, Überschriften und Buttons versprechen, was dahinter kommt. Ist die Fährte stark, klicken Menschen weiter, ist sie schwach oder irreführend, brechen sie ab. Gute Navigation riecht nach dem Ziel: konkret statt kreativ beschriftet. Die praktische Umsetzung zeigt der KSWD-Einblick, die Studien dazu die PSWD Science Library.

Peak-End-Regel

Erlebnisse werden nach ihrem Höhepunkt und ihrem Ende erinnert, nicht nach dem Durchschnitt. Für Websites zählt deshalb besonders: der stärkste Moment der Seite und der letzte Eindruck, etwa nach dem Absenden einer Anfrage. Ein liebloses «Formular gesendet» verschenkt genau den Moment, der bleibt. Wie du Höhepunkt und Ende gestaltest, zeigt der KSWD-Einblick; die Forschung dazu steht in der PSWD Science Library.

Anchoring-Effekt

Die erste Information setzt den Massstab für alles Folgende: Eine zuerst genannte Zahl, ein zuerst gesehenes Angebot wird zum Anker, an dem alles Weitere gemessen wird. Auf Websites wirkt der erste Eindruck als Anker für Qualität und Preisniveau, lange bevor Fakten geprüft werden. Die Anwendung auf Websites zeigt der KSWD-Einblick, die wissenschaftliche Grundlage die PSWD Science Library.

Hick-Hyman-Gesetz

Je mehr und je komplexere Optionen zur Wahl stehen, desto länger dauert eine Entscheidung. Anders als beim Choice Overload, wo Menschen gar nicht entscheiden, geht es hier um die Reaktionszeit bei jeder einzelnen Wahl. Für Websites heisst das: klare Menüs, wenige gute Optionen, ein offensichtlicher nächster Schritt. Konkret fürs Webdesign wird das im KSWD-Einblick, die Herleitung steht in der PSWD Science Library.

Strategie & Conversion

ACP42

Unser Website-Strategie-Framework mit drei Phasen: Aim (Ziel und Positionierung klären), Create (Design und Umsetzung, die Vertrauen aufbauen), Promote (Sichtbarkeit auf stabilem Fundament). Entstanden aus über 70 realen Projekten, dokumentiert und offen einsehbar. Der Name spielt auf die Architektur-Frameworks arc42 und aim42 an. Wie es dein Projekt prägt, zeigt die Website-Strategie-Seite.

Proof

Belege statt Behauptungen: echte Projekte, nachprüfbare Ergebnisse, konkrete Kundenstimmen. «Wir sind die Besten» ist keine Information, «über 100 Bestellungen in zwei Wochen nach Launch» schon. Jede überzeugende Website beantwortet unausgesprochen die Frage: Warum soll ich das glauben? Warum Behauptungen allein nicht verkaufen, zeigt der Einblick zu Proof auf Websites.

Website-Check

Unsere kostenlose Analyse deiner bestehenden Website: Wir schauen von Hand drüber, nicht mit einem automatischen Tool, und zeigen dir konkret, wo deine Seite Vertrauen oder Anfragen verliert und welche Schritte sich lohnen würden. Unverbindlich und ehrlich, auch wenn das Ergebnis lautet: kein Projekt nötig. Starten kannst du ihn direkt auf der Startseite.

Begriff verstanden, Frage geblieben?

Die häufigen Fragen beantworten Ablauf, Dauer und Kosten-Faktoren im Zusammenhang. Und wenn es um dein konkretes Projekt geht, sprich direkt mit uns.